Ambulante Beratung, Begleitung und Betreuung

Die Psychosozialen Hilfen Bochum e.V. bieten Beratung und Betreuung für psychisch kranke Menschen, auch mit Migrationsgeschichte. Sie unterstützen ehrenamtliche BetreuerInnen und beraten bei Erstellung einer Vorsorgevollmacht; Seniorinnen und Senioren erhalten Raum und Hilfe bei der Selbstorganisation mit Gleichgesinnten aus dem Stadtteil.

Programm Seniorenbüro Juli/August 2016

Trotz der Fereinzeit treffen sich die meisten Gruppen im Seniorenbüro wie gewohnt.

Weiterlesen …

Psychosoziale Hilfen Bochum e.V.

doppelklicken für Link zum Paritätischen NRW

Gegründet wurde unser Verein 1979 von der Bochumer Kreisgruppe des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, in dem wir heute aktives Mitglied sind.

Mehr hierzu ›

Der Verein hilft schwer psychisch erkrankten Bürgerinnen und Bürgern, ein menschenwürdiges und selbstständiges Leben außerhalb von Heimen und Anstalten zu führen. Dabei fühlt er sich besonders den schwer Erkrankten verpflichtet.

Die MitarbeiterInnen gehen dabei davon aus, dass der Mensch neben Bedürfnissen nach ärztlicher Behandlung auch Beratung und Begleitung im Alltagsleben und zufriedenstellende Kontakte zu andern Menschen benötigt, um zu gesunden oder nicht stärker zu erkranken.

Der Verein ist Teil der psychosozialen Versorgung der Stadt Bochum und aktives Mitglied im "Gemeindepsychiatrischen Verbund". In diesem trägerübergreifenden Zusammenschluss aller im gemeindepsychiatrischen Bereich tätigen Anbieter wird die Arbeit abgestimmt und um fehlende Angebote ergänzt.

Auch im Bochumer Bündnis gegen Depression ist der Verein Mitglied.

Um für ältere MitbürgerInnen einen Umzug in ein Heim entbehrlich zu machen oder hinauszuzögern, bietet der Verein seit 1990 auch offene Altenhilfe an. In unserem Seniorenbüro unterstützen wir Sie dabei, sich mit Gleichgesinnten aus dem Stadtteil zu gemeinsamen Interessen zusammenzuschließen. Zu Einzelhilfen berät dort ein städtischer Mitarbeiter.

Neben der professionellen Beratung und Begleitung ergänzen verschiedene Ehrenamtliche die Arbeit mit den KlientInnen oder im Vorstand. Wenn Sie hieran Interesse haben, erhalten Sie >nähere Informationen in einem Download.

Über die Navigationsleiste oben (über dem dunkelblauen Kasten) können Sie zu den Seiten der verschiedenen Einrichtungen des Vereins wechseln.

Selbstverständnis

Der Verein versteht sich als ein Träger, der professionelle ambulante Angebote im Sinne der Psychiatrie-Enquete vorhält. Näheres hierzu finden Sie in unserem >Leitbild oder in der >Geschichte des Vereins. Wichtig ist ihm, sowohl >Menschen mit einer Migrationsgeschichte, die psychisch erkrankt sind, besser auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Angebote nahebringen zu können, als auch die KlientInnenperspektive über die Sicht der Institutionen zu stelllen. Einige Lebenswege unserer KlientInnen finden Sie hier im >Portrait.
Das Selbstverständnis des Vereins wird in der praktischen Arbeit der Einrichtungen umgesetzt, aber auch übergreifend z.B. durch aktive Mitarbeit im >Bochumer Bündnis gegen Depression.
Durch die gemeinsam mit anderen Trägern regelmäßig in einem Kino gezeigten Filme und Dokumentationen zu psychischen Krankheiten wird der Austausch ("Trialog") mit Betroffenen, Angehörigen und Außenstehenden ermöglicht. Hier unsere >nächsten Film-Veranstaltungen.

Der Verein möchte daran erinnern, dass während des Nationalsozialismus unter anderem psychisch Erkrankte verfolgt und ermordet wurden. Vorstand, MitarbeiterInnen und interessierte BürgerInnen haben drei Stolpersteine zur Erinnerung an das Ehepaar Beerwald und an Michael Weyerer finanziert. Die Ergebnisse der Recherchen zu deren Schicksalen finden Sie >hier.

Leitung des Vereins

Der Verein wird ehrenamtlich durch einen aus drei Personen bestehenden Vorstand geleitet, verstärkt um zwei BeisitzerInnen.

Während das tägliche Geschäft Aufgabe des hauptamtlichen Geschäftsführers ist, werden die zugrunde liegenden Beschlüsse zur Finanzierung der Einrichtungen, zu fachlichen Positionen und zukünftigen Veränderungen durch das "Arbeitsgremium" getroffen.

Mehr hierzu ›

Dieses zehnköpfige Gremium besteht aus Vorstand, BeisitzerInnen und fünf MitarbeiterInnen aus den sozialpsychiatrischen Einrichtungen des Vereins. Personalentscheidungen trifft der ehrenamtliche Vorstand alleine.

Die Beteiligung der MitarbeiterInnen an den übrigen Aufgaben des "Arbeitsgremiums" hat das Ziel, die fachliche Qualität der Arbeit zu garantieren, die Zufriedenheit aller Beschäftigten und die Identifikaton mit der Arbeit zu erhöhen.

Geschäftsführung und Verwaltung

Geschäftsführer Holger Rüsberg
H. Rüsberg

Für Anfragen und Mitteilungen an unseren Verein steht Ihnen der Geschäftsführer des Vereins, Holger Rüsberg, gerne zur Verfügung. Bitte wählen Sie die Telefon-Nr. 0234 927 83-12, wenn Sie ihn persönlich sprechen möchten.

Im Sekretariat, das Sie unter der Telefon-Nr. 0234 28 20 7 erreichen, helfen Ihnen Frau Maletz, Frau Jankowski und Frau Jegschand gerne weiter.

...hier wo das Herz noch zählt, nicht das große Geld...

Von "großem Geld", wie in dieser Zeile in Herbert Grönemeyers Song "Bochum", ist in unserer Stadt schon lange nicht mehr die Rede. Die Kommune muss Millionen einsparen. Da unsere Einrichtungen fast ausschließlich von der Stadt Bochum, dem Landschaftsverband oder dem Amtsgericht refinanziert werden, muss der Verein einen Teil der Kosten aus eigenen Mitteln aufbringen. Für einige unserer Angebote sind wir auf Zuschüsse von Stiftungen, Spenden von Sparkasse oder Volksbank, aber auch auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Für Spenden an unseren Verein erhalten Sie eine steuermindernde Spendenbescheinigung. Ansprechpartner hierzu ist Herr Rüsberg (Tel: 0234 927 83-12). Oder nutzen Sie die Möglichkeit online zu spenden.